Bedienung

 

Befüllt wird die Glutkammer entweder über die beiden oberen Korpus-Klappen (Kohle und Holz) oder über die offene Korpus-Front bei angehobenem Vertikal-Kohlerost (nur Holz), sowie im Backofen- oder Räucher-Betrieb auch über die rückseitige Ofentüre. 

Für einen sparsamen Kohleverbrauch kann die Trennwand in Schräg- oder Zwischenstellung verbracht werden, womit das verfügbare Korpus-Volumen halbiert wird. 

Optimale Kohle-/Holz-Anfeuerung durch Kamineffekt in der Brennkammer.

Verfrachten einer größeren Menge Glut aus dem Glutbunker Richtung Grillfläche durch Anheben des vertikalen Kohlerostes mittels Vertikalzahnradantrieb (großes Schwungrad) und Verschieben der variablen Trennwand mittels Horizontalzahnradantrieb (kleines Schwungrad). Es wird zunächst der Grillrost um ca. 15cm angehoben (Ruhestellung), bevor der Vertikal-Kohlerost über einen Mitnehmer ebenfalls um ca. 15cm angehoben werden kann (Entleerungsstellung). Der Grillrost verharrt dann auf einer Höhe von ca. 30cm in sicherem Abstand zu etwaiger Staub- und Funkenentwicklung während der Glutverfrachtung bei gleichzeitig fortgesetztem Grillen. 

Ein Rest Glut kann auf dem Brennkammerbodenrost verbleiben und glüht frische Holzkohle nach dem Ablassen des vertikalen Kohlerostes weiter an. Sollte die verteilte Glut unter dem Grillrost zur Neige gehen, können kleinere Mengen Glut über den regelbaren Glut-Spenderspalt (ähnlich Futterspenderprinzip) unter den Horizontal-Grillrost beigezogen werden. (Der Grillrost muss hierfür nicht zur Seite gelegt werden, sondern wird dank Vertikalzahnradantrieb komfortabel angehoben).

Statt weiter Glut in der Glutkammer zu erzeugen kann alternativ der noch vorgeheizte Korpus geschlossen werden und über die rückseitige obere Ofentür z.B. Brot auf dem in einer Kippträgervorrichtung integrierten (und während des Anfeuervorganges ebenfalls vorgeheizten) Pizzastein gebacken werden. (Nach der Glutentleerung hält der Ofen eine Temperatur von ca. 200 Grad für ca. 1 Stunde ohne separate Zufeuerung, welche bei Bedarf jedoch möglich ist, sofern das eingebaute Thermometer nachlassende Hitze signalisiert.

 

Im Vertikal-Grillbetrieb wird durch entsprechende Stellung der Trennwand eine Glutwand erzeugt, vor der dann z.B. ein Spanferkel zubereitet werden kann. Der Vertikalkohlerost ist im oberen Bereich aufgeweitet und als Schütte ausgebildet. Diese Schütte bewirkt einerseits einen Oberhitze-Effekt, andererseits kann hier statt über die Korpusklappe Kohle nachgelegt werden.

 

Die Kochstellen befinden sich auf der Korpusoberseite.

 

Die Räucherfunktion innerhalb des geschlossenen Korpus ist vergleichbar mit der Funktionsweise eines Räucherschrankes.

 

Weitere Informationen findest Du unter den beiden folgend Links: